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Gaming · 29. Oktober 2026

Shooter-Herbst 2026: Call of Duty: Modern Warfare 4 ist da, und Battlefield 6 feiert seinen ersten Geburtstag

Call of Duty: Modern Warfare 4 ist der große Shooter-Release im Herbst 2026. Infinity Ward meldet sich mit einer Kampagne zurück, die auf Steam so gut ankommt wie lange keine mehr, während Battlefield 6 sein erstes Jahr hinter sich hat.

Von Vibes Never Die3 Min. Lesezeit

Call of Duty: Modern Warfare 4 ist am 23. Oktober 2026 erschienen und damit der Call-of-Duty-Teil dieses Jahres. Entwickelt wurde er von Infinity Ward, angekündigt wurde er Ende Mai 2026. Neu ist, dass der Shooter auch für die Nintendo Switch 2 erscheint, während PS4 und Xbox One nicht mehr bedient werden. Weitere Plattformen sind PC, PS5 und Xbox Series X|S.

Modern Warfare 4: Release, Story und Modi

Die Kampagne dreht sich um eine nordkoreanische Invasion auf der koreanischen Halbinsel, im Mittelpunkt steht wieder Captain Price. Neben Grabenkämpfen in Korea führen die Missionen unter anderem nach New York, Paris und Mumbai. Im Multiplayer verspricht Infinity Ward bodenständiges, präzises Gunplay, außerdem kehrt der Extraktionsmodus DMZ zurück, in dem Spieler hinter feindlichen Linien Missionen erfüllen. Für DMZ startete ein eigener Early Access am 20. Oktober.

Wer digital vorbestellt hatte, konnte die Kampagne bereits ab dem 16. Oktober spielen. Auf Steam kam das gut an: Nach wenigen Tagen lagen die Nutzerbewertungen bei rund 90 Prozent positiv, laut Berichten der beste Wert für ein Call of Duty seit über zehn Jahren. Die Vorgänger der letzten Jahre schnitten bei Steam-Nutzern deutlich schwächer ab.

Wie ist Modern Warfare 4 gestartet?

Am Launch-Tag erreichte die gemeinsame Call-of-Duty-Anwendung auf Steam einen Spitzenwert von knapp 200.000 gleichzeitigen Spielern, MW4 führte kurz darauf die US-Verkaufscharts von Steam an. Wichtig zur Einordnung: Diese Steam-Anwendung bündelt mehrere Call-of-Duty-Titel und Warzone, die Zahl lässt sich also nicht allein MW4 zuschreiben, und Konsolen sind gar nicht erfasst. Ganz reibungslos lief der Weg dorthin nicht. Die Beta Ende August startete mit über 115.000 gleichzeitigen Steam-Spielern, verlor bis zum Ende des ersten Wochenendes aber rund zwei Drittel davon. Dabei kritisierten Spieler unter anderem Frame-Pacing-Probleme, starke Zielhilfe für Controller und eher kleine Maps. Nach dem Release gab es zudem Diskussionen über die Time-to-Kill und das Matchmaking. Offizielle Verkaufszahlen hat Activision bislang nicht veröffentlicht.

Battlefield 6 nach einem Jahr: Wie steht der Konkurrent da?

Battlefield 6 ist bereits im Oktober 2025 erschienen und legte damals einen Rekordstart hin: EA meldete mehr als sieben Millionen verkaufte Exemplare in den ersten drei Tagen, so viel wie nie zuvor in der Serie. Im Laufe des Jahres sanken die Spielerzahlen auf Steam jedoch deutlich. Am MW4-Launch-Tag kam Battlefield 6 auf Steam auf einen Spitzenwert von rund 48.000 gleichzeitigen Spielern. Auch hier gilt: Steam ist nur ein Ausschnitt, ein direkter Vergleich der Gesamt-Communitys ist damit nicht möglich. Ein neues Battlefield ist für Herbst 2026 nicht erschienen, der Shooter-Herbst gehört damit klar Call of Duty.

Was bedeutet der Shooter-Herbst für Creator und Marken?

Ein neues Call of Duty ist für Gaming-Creator traditionell einer der stärksten Content-Momente des Jahres: Kampagnen-Playthroughs, Loadout-Guides, Ranked-Grinds und DMZ-Squads liefern Stoff für Wochen. Gleichzeitig hält Battlefield 6 eine treue Kern-Community. Gaming-Creator wie Jugger können diese Rivalität unterhaltsam aufgreifen. Für Marken aus Hardware, Energy-Drinks oder Gaming-Zubehör ist der Launch-Zeitraum ein idealer Anlass für Kampagnen mit hoher Aufmerksamkeit.

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